Die Wappen der Familie Stolzenbach

Heute sind zwei Wappen für den Familienname Stolzenbach in neuster Zeit gestiftet worden.

Fritz Stolzenbach stiftete 1988 ein Wappen für seinen Familienzweig. Er bestimmte, dass alle männlichen Nachkommen von seinem Urahn Georg Stolzenbach (1638-1680) berechtigt sind, sofern sie noch den Familiennamen Stolzenbach tragen, dieses Wappen zu führen. Obwohl er durch die Arbeit von Elisabeth Zahn, auf die er sich bei seiner Ahnenreihe beruft, den Spitzenahn Velten Stolzenbach kennt, bestimmt er erst dem in der IV. Generation danach geborenen Georg Stolzenbach als Beginn seiner wappenführenden Linie. Dadurch schloss er viele bekannte Nachkommen des Velten Stolzenbach von der Führung des Wappens aus. Welche Gründe er dafür hatte ist unbekannt. (Eingetragen am 15.06.1988 unter 8963/88)

Im Jahr 2009 machte ich mich daran, ein Wappen für meinen Ahn Johann Jost Stolzenbach und seiner Nachkommen zu stiften. Da ich das Wappen von Fritz Stolzenbach nach seinen Bestimmungen nicht führen darf, stiftete ich ein eigenes Wappen. Da es offensichtlich 1745 bei meinem Familienzweig ein Bruch mit der Familie in Homberg gab, der auch zum Abwandern meines Zweiges führte, bestärkte mich darin. Nach einigem Schriftverkehr mit dem Herold in Berlin, wurde das Wappen in der Deutschen Wappenrolle am 09.02.2010 unter der Nummer 11297/10 eingetragen

 

Durch Zufall bin ich auf einen Artikel in der "Hessischen Heimat" gestoßen, wo die Abendmahlkanne der Stadtkirche von Darmstadt beschrieben wird. Auf den Deckel dieser Kanne sind vier Wappen der Stifterfamilie eingraviert. Dabei soll es sich um die Wappen der Familien Weitzel, Ellenberger, Rückersfelde und auch Stolzenbach handeln.

  Beschreibung des Wappens der Stolzenbach: geteilt, oben eine Waage, unten 3 Sterne, Helmzier zwei Hörner, dazwischen ein fünfzackiger Stern. Dieses Wappen soll nach dem Autor des Artikels Knodt den Wappen gleichen, dass Johannes Stolzenbach, Magister in Marburg in seinem Siegel führte.