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Fritz Stolzenbach stiftete 1988 ein Wappen für seinen Familienzweig. Er bestimmte,
dass alle männlichen Nachkommen von seinem Urahn Georg Stolzenbach (1638-1680) berechtigt sind, sofern sie noch den Familiennamen Stolzenbach tragen, dieses Wappen zu führen. Obwohl er durch die Arbeit von Elisabeth Zahn, auf die er sich bei seiner Ahnenreihe beruft, den Spitzenahn Velten Stolzenbach kennt, bestimmt er erst dem in der IV. Generation danach geborenen Georg Stolzenbach als Beginn seiner wappenführenden Linie. Dadurch schloss er viele bekannte Nachkommen des Velten Stolzenbach von der Führung des Wappens aus. Welche Gründe er dafür hatte ist unbekannt. Herold Berlin, Deutsche Wappenrolle; eingetragen am 15.06.1988 unter 8963/88 |
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In einen Artikel der Zeitschrift "Hessischen Heimat" bin ich auf ein altes „Stolzenbach-Wappen“
gestoßen. Der Autor, Hermann Knodt, beschreibt darin ein Wappen, dass er als das Wappen des Johann Stolzenbach, Magister in Marburg erkennt. Es befindet sich auf den Deckel einer Abendmahlkanne der Stadtkirche von Darmstadt, neben drei andere Wappen der Stifterfamilie. Dabei soll es sich um die Wappen der Familien Weitzel, Ellenberger, Rückersfeld und Stolzenbach handeln. Er beschreibt das Wappen der Stolzenbach folgendermaßen: geteiltes Schild, oben eine Waage, unten 3 Sterne, auf dem Helm einen Stern zwischen 2 Hörnern. Dieses Wappen soll nach dem Autor des Artikels Hermann Knodt dem Wappen gleichen, dass Johannes Stolzenbach, Magister in Marburg in seinem Siegel im Jahr 1557 führte. Ich habe das abgebildete Wappen nach einem Foto der Kanne skizziert. Da heute keine nachweisbaren Nachkommen des Magister Johannes Stolzenbach bekannt sind, kann auch keiner dieses Wappen führen. |
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